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Erhebe deine Haende zu ihm um der Seele deiner Kinder willen, die
vor Hunger verschmachten an allen Strassenecken!
2.20 Sieh, HERR, und schaue, an wem du so gehandelt hast!
Duerfen Frauen ihre Leibesfrucht essen, die liebevoll gepflegten
Kinder? Duerfen im Heiligtum des Herrn Priester und Prophet
erschlagen werden?
2.21 Am Boden auf den Strassen liegen Kind und Greis; meine
Jungfrauen und meine jungen Maenner sind durchs Schwert gefallen.
Erschlagen hast du am Tag deines Zornes, abgeschlachtet ohne
Mitleid.
2.22 Meine Schrecknisse hast du von allen Seiten herbeigerufen
wie zu einem Festtag, und am Tag des Zornes des HERRN gab es
keinen Entkommenen und Entronnenen: Die ich liebevoll gepflegt
und grossgezogen habe, mein Feind hat sie vertilgt. | Altes Testament -> Die Prophetischen Bücher -> Die Klagelieder | | | Ergebnis aus der Aquesta Online-Bibliothek | | ...t Comanchen waren.
Dann hätte Winnetou sie nicht heute, sondern erst morgen an einem andern Orte angegriffen,
weil er heute nur hundert Mann bei sich hatte. Morgen aber stoßen die Übrigen zu ihm.«
»Dachte es mir. Daß ich Gibson verhindert habe, noch viermal in das Feuer zu stöbern, hat die
Apachen veranlaßt, uns jetzt schon zu überfallen. Nun aber haben sie die Ausgänge besetzt.
Wir können nicht fort, und morgen wird sich dieses Tal zu einem offenen Grabe gestalten, in
welchem wir langsam abgeschlachtet werden.«
»Wir werden uns wehren!« knirschte der Häuptling, welcher dabei stand, grimmig. »Dieser
Verräter hier aber soll als räudiger Hund in die Jagdgründe gehen, um dort von den Wölfen
gejagt zu werden, daß ihm der Geifer in Ewigkeit von der Zunge trieft.«
Er zog sein Messer und stieß es dem Verwundeten ins Herz.
»Torheit!« rief Old Death zornig. »Du brauchtest an ihm nicht zum Mörder zu werden.«
»Ich habe ihn getötet, und nun ist seine Seele die Sklavin der meinigen. Wir aber wollen je... | Belletristik -> May, Karl -> Winnetou 2 -> 4. Durch die Mapirni | | | |
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