| ...e auf seine Einladung
scharenweise in die geliebte Heimat zurueckkehrten, teils mit neuen Ansiedlern
hellenischer Abstammung und sorgte fuer den Wiederaufbau der zerstoerten
Gebaeude. In gleichem Sinn und in noch groesserem Massstab verfuhr Pompeius.
Schon nach der Ueberwindung der Piraten hatte er die Gefangenen, deren Zahl
20000 ueberstieg, statt nach dem Beispiel seiner Vorgaenger sie zu kreuzigen,
angesiedelt teils in den veroedeten Staedten des Ebenen Kilikien, wie in Mallos,
Adana, Epiphaneia, und besonders in Soloi, das seitdem den Namen der
Pompeiusstadt (Pompeiopolis) fuehrte, teils in Dyme in Achaia, ja sogar in
Tarent. Die Piratenkolonisierung fand vielfachen Tadel ^7, da sie gewissermassen
auf das Verbrechen eine Belohnung zu setzen schien; in der Tat war sie politisch
und sittlich wohl gerechtfertigt, denn wie die Dinge damals standen, war die
Piraterie etwas anderes als Raeuberei und die Gefangenen billig, nach
Kriegsrecht zu behandeln. Vor allen Ding... |