| ...alb die, welche wir mit
den unvernünftigen Thieren gemein haben; allein sie
enthalten nichts von den Vorzügen, welche von dem
Denken abhängen und uns allein, als Menschen, angehören.
Dagegen fand ich auch diese letzteren darin,
nachdem ich angenommen, dass Gott eine vernünftige
Seele geschaffen und sie mit dem Körper in der angegebenen Weise
verbunden hatte.
Damit man sehen kann, wie ich diesen Gegenstand
behandelt habe, will ich hier die Erklärung von der
Bewegung des Herzens und der Arterien geben. Da
diese Bewegung die erste und allgemeinste ist, die
man bei den Thieren bemerkt, so kann man daraus
leicht das Nöthige für die übrigen Bewegungen abnehmen,
um das Folgende besser zu verstehen, wird
es gut sein, wenn die, welche mit der Anatomie nicht
vertraut sind, sich vorher das Herz eines grossen
Thieres mit Lungen, welches dem menschlichen ganz
ähnlich ist, aufschneiden und sich die beiden Kammern
oder Höhlen desselben zeigen lassen; zuerst die
auf der rechten Seite, wel... |