| | Seite: [1] 2 3 4 | | | Die Auswanderer Das deutsche Auswanderer-Netzwerk | Auswandern ist in Mode und überall liest und hört man davon. Was jedoch verschwiegen wird, ist die hohe Rate an missglückten Auswanderungen und unfreiwilligen Rückkehrern.
Zum Auswandern bedarf es mehr als - von schönen Sonnenuntergangs-Bildern oder positiven Erzählungen animiert - einfach die Koffer zu packen und in das Flugzeug zu steigen. Das Zielland sollte sorgfältig nach den eigenen Bedürfnissen und Wünschen ausgewählt werden. Bereits im Heimatland sollte sich der neue Auswanderer mit den rechtlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Besonderheiten der neuen Heimat intensiv auseinandersetzen.
Das Portal "Die Auswanderer" ist die erste Anlaufstelle zum Thema Auswandern, auf dem man sich über verschiedene Zielländer informieren, nach Jobs suchen und mit anderen Auswanderern austauschen kann. | | | Ergebnis aus der Aquesta Online-Bibliothek | | ...erbrechers die Zukunft wiesen.
Wieviel von diesen Sitten allgemeiner Brauch der nordischen Barbaren, wieviel
von den Kelten entlehnt, wie viel deutsches Eigen sei, wird sich nicht ausmachen
lassen; nur die Weise, nicht durch Priester, sondern durch Priesterinnen das
Heer geleiten und leiten zu lassen, darf als unzweifelhaft deutsche Art
angesprochen werden. So zogen die Kimbrer hinein in das unbekannte Land, ein
ungeheures Knaeuel mannigfaltigen Volkes, das um einen Kern deutscher
Auswanderer von der Ostsee sich zusammengeballt hatte, nicht unvergleichbar den
Emigrantenmassen, die in unseren Zeiten aehnlich belastet und aehnlich gemischt
und nicht viel minder ins Blaue hinein uebers Meer fahren; ihre schwerfaellige
Wagenburg mit der Gewandtheit, die ein langes Wanderleben gibt, hinueberfuehrend
ueber Stroeme und Gebirge, gefaehrlich den zivilisierteren Nationen wie die
Meereswoge und die Windsbraut, aber wie diese latinisch und unberechenbar, bald
rasch vordringend, bald... | Geschichte -> Theodor Mommsen -> Roemische Geschichte - 4. Buch -> 05. Kapitel | | | | Ergebnis aus Wikix.de | | ....
Mir selbst genug, will ich dieses Volk vergessen;
Fahr hin, o Welt - im Herzen trag ich Welten!"
Ein einzig Jahr hat meinen Stolz gebrochen;
Mein Herz ist einsam, und mein Aug ist trübe.
Es reut mich, was frevelnd ich gesprochen;
Dem Hass entfloh ich, aber auch der Liebe.
Allein, allein! - und so will ich genesen?
Allein, allein! - und das der Wildnis Segen?
Allein, allein! - o Gott ein einzig Wesen,
Um dieses Haupt an seine Brust zu legen!
Ferdinand Freiligrath, 1810 - 1876
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