| ...erfolgt war. Die schlechte Leitung der abziehenden Armee
gestattete dem roemischen Feldherrn, dieselbe zu verfolgen, als waere sie eine
geschlagene, und einen Teil der bis zuletzt gebliebenen Kontingente aufzureiben.
Aber die Folgen des Sieges beschraenkten sich hierauf nicht. Wie Caesar in die
westlichen Kantone der Belgen einrueckte, gab einer nach dem andern fast ohne
Gegenwehr sich verloren: die maechtigen Suessionen (um Soissons), ebenso wie
ihre Nebenbuhler, die Bellovaker (um Beauvais) und die Ambianer (um Amiens). Die
Staedte oeffneten die Tore, als sie die fremdartigen Belagerungsmaschinen, die
auf die Mauern zurollenden Tuerme erblickten; wer sich dem fremden Herrn nicht
ergeben mochte, suchte eine Zuflucht jenseits des Meeres in Britannien. Aber in
den oestlichen Kantonen regte sich energischer das Nationalgefuehl. Die
Viromanduer (um Arras), die Atrebaten (um Saint-Quentin), die deutschen
Aduatuker (um Namur), vor allem aber die Nervier (im Hennegau) mit ihr... |