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dich aufsteigt, so verlass deinen Platz nicht! Denn Gelassenheit
verhindert grosse Suenden. - 10.5 Es gibt ein Uebel, das ich
unter der Sonne gesehen habe, gleich einem Versehen, das vom
Machthaber ausgeht: 10.6 Die Torheit wird in grosse Wuerden
eingesetzt, und Reiche sitzen in Niedrigkeit. 10.7 Ich habe
Knechte auf Pferden gesehen und Oberste, die wie Knechte zu Fuss
gingen. 10.8 Wer eine Grube graebt, kann hineinfallen, und wer
eine Mauer einreisst, den kann eine Schlange beissen. 10.9 Wer
Steine bricht, kann sich an ihnen verletzen, wer Holz spaltet,
kann sich an ihm gefaehrden. - 10.10 Wenn das Eisen stumpf
geworden ist und niemand die Schneide schleift, so muss man seine
Kraefte [mehr] anstrengen. Aber ein Vorteil ist es, die Weisheit
richtig anzuwenden. - 10.11 Wenn die Schlange vor der
Beschwoerung beisst, so hat der Beschwoerer keinen Vorteil. 10.12
Die Worte aus dem Mund eines Weisen [bringen ihm] Beliebtheit,
aber die Lippen eines Toren verschlingen ihn ... | Altes Testament -> Die Lehrbücher -> 03. Die Sprüche -> Der Prediger | | | Ergebnis aus der Aquesta Online-Bibliothek | | ...ihrer Ungerechtigkeit ertränkt wird.
Ach, wie übel ihnen das Wort "Tugend'' aus dem Munde läuft! Und wenn sie sagen: "ich bin gerecht,'' so klingt es immer gleich wie: "ich bin gerächt!''
Mit ihrer Tugend wollen sie ihren Feinden die Augen auskratzen; und sie erheben sich nur, um Andre zu erniedrigen.
Und wiederum giebt es Solche, die sitzen in ihrem Sumpfe und reden also heraus aus dem Schilfrohr: "Tugend - das ist still im Sumpfe sitzen.
Wir beissen Niemanden und gehen Dem aus dem Wege, der | Philosophie -> Nietzsche, Friedrich -> Also sprach Zarathustra -> B. Zweiter Theil -> 05. Von den Tugendhaften | | | | | Seite: [1] 2 3 4 5 | |
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