| ...n wandten, setzte dem Kampf ein
Ziel. Rom war gerettet. Die Insurgentenarmee, fuer die es nirgends einen
Rueckzug gab, wurde vollstaendig aufgerieben. Die in der Schlacht gemachten
Gefangenen, 3000 bis 4000 an der Zahl, darunter die Generale Damasippus,
Carrinas und den schwer verwundeten Pontius, liess Sulla am dritten Tage nach
der Schlacht in das staedtische Meierhaus auf dem Marsfeld fuehren und daselbst
bis auf den letzten Mann niederhauen, so dass man in dem nahen Tempel der
Bellona, wo Sulla eben eine Senatssitzung abhielt, deutlich das Klirren der
Waffen und das Stoehnen der Sterbenden vernahm. Es war eine graessliche
Exekution und sie soll nicht entschuldigt werden; aber es ist nicht gerecht zu
verschweigen, dass diese selben Menschen, die dort starben, wie eine
Raeuberbande ueber die Hauptstadt und die Buergerschaft hergefallen waren und
sie, wenn sie Zeit gefunden haetten, so weit vernichtet haben wuerden, als Feuer
und Schwert eine Stadt und eine Buergers... |