| ...en baeurischen Feldherrn und seinem
erprobten Stab nicht zum besten empfangen. Durch diese Aufnahme gereizt, machte
Sulla, furchtlos und anstellig wie er war, im Fluge das Waffenhandwerk sich zu
eigen und entwickelte auf dem verwegenen Zug nach Mauretanien zuerst jene
eigentuemliche Verbindung von Keckheit und Verschmitztheit, wegen deren seine
Zeitgenossen von ihm sagten, dass er halb Loewe, halb Fuchs und der Fuchs in ihm
gefaehrlicher sei als der Loewe. Dem jungen, hochgeborenen, brillanten Offizier,
der anerkanntermassen der eigentliche Beendiger des laestigen Numidischen
Krieges war, oeffnete jetzt sich die glaenzendste Laufbahn; er nahm auch teil am
Kimbrischen Krieg und offenbarte in der Leitung des schwierigen
Verpflegungsgeschaeftes sein ungemeines Organisationstalent; nichtsdestoweniger
zogen ihn auch jetzt die Freuden des hauptstaedtischen Lebens weit mehr an als
Krieg oder gar Politik. In der Praetur, welches Amt er, nachdem er sich einmal
vergeblich beworbe... |