| | Seite: [1] 2 | | | Poesie von Matthias Claudius | | Am 15. August 1740 in Reinfeld (Holstein) geboren war Matthias Claudius im Laufe seiner Lebensjahre Journalist und Lyriker. Auf jener Seite wird sich mit seinem Schaffen als Poet auseinandergesetzt. Anhand ausgewählter Gedichte können Sie sich selbst ein Bild über seine Verskunst machen, die als sehr intensiv und volksliedartig beschrieben wird. Claudius´ finanzielle Lage war lange sehr schwierig, bis er ab 1785 einen Ehrensold des dänischen Kronprinzen Friedrich erhielt. Die letzten Monate seines Lebens, er verstarb am 21. Januar 1815 am Hamburger Jungfernstieg, verbrachte er im Hause seines Schwiegersohnes und Gründer des gleichnamigen Verlages, Friedrich Christoph Perthes. | | | Ergebnis aus der Aquesta Online-Bibliothek | | ...chischen Beinamen, wie
Philippos oder roemisch Pilipus, Philon, Sophos, Hypsaeos aufzuweisen.
Griechische Sitten dringen ein; so der nichtitalische Gebrauch, Inschriften zur
Ehre des Toten auf dem Grabmal anzubringen, wovon die Grabschrift des Lucius
Scipio, Konsul 456 (298), das aelteste uns bekannte Beispiel ist; so die
gleichfalls den Italikern fremde Weise, ohne Gemeindebeschluss an oeffentlichen
Orten den Vorfahren Ehrendenkmaeler zu errichten, womit der grosse Neuerer
Appius Claudius den Anfang machte, als er in dem neuen Tempel der Bellona
Erzschilde mit den Bildern und den Elogien seiner Vorfahren aufhaengen liess
(442 312); so die im Jahre 461 (293) bei dem roemischen Volksfest eingefuehrte
Erteilung von Palmzweigen an die Wettkaempfer; so vor allem die griechische
Tischsitte. Die Weise, bei Tische nicht wie ehemals auf Baenken zu sitzen,
sondern auf Sofas zu liegen; die Verschiebung der Hauptmahlzeit von der Mittag-
auf die Stunde zwischen zwei und drei Uhr ... | Geschichte -> Theodor Mommsen -> Roemische Geschichte - 2. Buch -> 08. Kapitel | | | | Ergebnis aus Wikix.de | | ...Vergänglichs trauen, nicht Eitelkeit uns freu´n !
Laß uns einfältig werden und vor dir hier auf Erden,
wie Kinder fromm und fröhlich sein.
Wollst endlich sonder Grämen
aus dieser Welt uns nehmen durch einen sanften Tod,
und wenn du uns genommen, laß uns in Himmel kommen,
du unser Herr und unser Gott.
So legt euch denn ihr Brüder
in Gottes Namen nieder ; kalt ist der Abendhauch.
Verschon´ uns Gott mit Strafen und laß uns ruhig schlafen
und unsren kranken Nachbarn auch.
(Matthias Claudius 1740-1815)
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