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Descartes: Cogito, ergo sum.
Seminararbeit im Fach Philosophie über die Verwendung des Cogito, ergo sum in den Medtitationes und im Discours von Descartes und die Sichtweise der Theologie. Es wird auf Descartes und das Wesen des methodischen Zweifelns näher eingegangen und versucht, Descartes philosophische in den Kontext seiner Zeit einzugehen und in die heutige Zeit zu übertragen.
Ergebnis aus der Aquesta Online-Bibliothek
...Szenen der Zuschauer in eigentümlicher Unruhe sei, um das Rechenexempel der Vorgeschichte auszurechnen, so daß die dichterischen Schönheiten und das Pathos der Exposition für ihn verlorenginge. Deshalb stellte er den Prolog noch vor die Exposition und legte ihn einer Person in den Mund, der man Vertrauen schenken durfte: eine Gottheit mußte häufig den Verlauf der Tragödie dem Publikum gewissermaßen garantieren und jeden Zweifel an der Realität des Mythus nehmen: in ähnlicher Weise, wie Descartes die Realität der empirischen Welt nur durch die Appellation an die Wahrhaftigkeit Gottes und seine Unfähigkeit zur Lüge zu beweisen vermochte. Dieselbe göttliche Wahrhaftigkeit braucht Euripides noch einmal am Schlusse seines Dramas, um die Zukunft seiner Helden dem Publikum sicherzustellen: dies ist die Aufgabe des berüchtigten deus ex machina. Zwischen der epischen Vorschau und Hinausschau liegt die dramatisch- lyrische Gegenwart, das eigentliche »Drama«. So ist Euripides vor allem...
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3. Die Geburt der Tragödie aus dem Geiste der Musik
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