| ...demselben Geist, je nachdem er unter den Franzosen
oder Deutschen aufwächst, anders werden wird, als
wenn er immer unter den Chinesen oder Kannibalen
lebt, und wie bis auf die Kleidermoden hinab dieselbe
Sache, die uns vor zehn Jähren gefallen hat und
vielleicht vor den nächsten zehn Jahren wieder gefallen
wird, uns jetzt verkehrt und lächerlich erscheint.
So bestimmt uns mehr die Gewohnheit und das Beispiel
als die sichere Kenntniss; und obgleich die
Mehrheit der Stimmen für schwer zu entdeckende
Wahrheiten nicht viel werth ist, und es oft wahrscheinlicher
ist, dass ein Einzelner sie eher als ein
ganzes Volk entdecken werde, so fand ich doch Niemand,
dessen Meinungen mir einen Vorzug vor denen
Anderer zu verdienen schienen, und ich war gewissermassen
zu dem Versuch genöthigt, mich selbst weiter
zu bringen.
Allein gleich einem Menschen, der in der Dunkelheit
und allein geht, entschloss ich mich, es so langsam
und mit so viel Vorsicht zu thun, dass ich, sollte
ich auch nur lang... |