| | Ergebnis aus der Aquesta Online-Bibliothek | | ...
Gefangene mit samt ihren Zelten und Pferden.«
»Und dann?«
»Was dann, Sir? Die männlichen Gefangenen sind, wie das die Gepflogenheit der Indianer ist,
an den Marterpfahl gebunden worden.«
»Ich kalkuliere, daß so eine Gepflogenheit nicht sehr angenehm für diejenigen sein kann,
welche sich bei lebendigem Leibe rösten und mit Messern spicken lassen müssen. Das haben
die Herren Franzosen auf dem Gewissen! Natürlich sind die Apachen sofort losgebrochen, um
sich zu rächen?«
»Nein. Sie sind ja Feiglinge!«
»Das wäre das erstemal, daß ich das behaupten hörte. Jedenfalls haben sie diesen Schimpf
nicht ruhig hingenommen.«
»Sie haben einige Krieger abgesandt, um mit den ältesten Häuptlingen der Comanchen über
diese Angelegenheit zu verhandeln. Diese Unterhandlung hat bei uns stattgefunden.«
»In Fort Inge? Warum da?«
»Weil das neutraler Boden war.«
»Schön! Das begreife ich. Also die Häuptlinge der Comanchen sind gekommen?«
»Fünf Häuptlinge mit zwanzig Kriegern.«
»Und wie viele Apachen waren... | Belletristik -> May, Karl -> Winnetou 2 -> 3. Über die Grenze | | | Ergebnis aus Wikix.de | | Bedeutung: heimlich weggehen, abhauen, verschwinden
Herkunft: evt. Ausdruck aus früheren Schlachten, in denen viel Staub in der Luft lag, so dass Feiglinge heimlich und unbemerkt in den Staubwolken verschwinden konnten. | | Redewendungen | | | |
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