| | Ergebnis aus der Aquesta Online-Bibliothek | | ...ehren, gegen sie Hilfe von Rom erbaten. Es erschien eine
schleunig zusammengeraffte Abteilung von 3000 Mann unter Fuehrung des Clodius
Glaber und besetzte die Aufgaenge zum Vesuv, um die Sklavenschar auszuhungern.
Aber die Raeuber wagten es trotz ihrer geringen Anzahl und ihrer mangelhaften
Bewaffnung, ueber jaehe Abhaenge hinabkletternd die roemischen Posten zu
ueberfallen; und als die elende Miliz den kleinen Haufen verzweifelter Maenner
unvermutet auf sich eindringen sah, gab sie Fersengeld und verlief sich nach
allen Seiten. Dieser erste Erfolg verschaffte den Raeubern Waffen und steigenden
Zulauf. Wenngleich auch jetzt noch ein grosser Teil von ihnen nichts fuehrte als
zugespitzte Knuettel, so fand die neue und staerkere Abteilung der Landwehr,
zwei Legionen unter dem Praetor Publius Varinius, die von Rom her in Kampanien
einrueckte, sie schon fast wie ein Kriegsheer in der Ebene lagernd. Varinius
hatte einen schwierigen Stand. Seine Milizen, genoetigt, dem Feind geg... | Geschichte -> Theodor Mommsen -> Roemische Geschichte - 5. Buch -> 02. Kapitel | | | Ergebnis aus Wikix.de | | Bedeutung: sich davon machen, abhauen, flüchten.
Herkunft: Ausdruck aus der Rechtssprache (ca. 1250)- Für das Verlassen des Ehepartners musste man der Obrigkeit Fersengeld bezahlen. | | Redewendungen | | |
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