| | Ergebnis aus der Aquesta Online-Bibliothek | | ... Frommen und liess es bei dem
alten. Ja als auf einer Expedition gegen die Araber die roemischen Truppen durch
Jerusalem marschieren sollten, erhielten sie infolge der Bedenken der Priester
gegen die Bilder an den Feldzeichen eine andere Marschroute. Als ebenjener
Statthalter dem Kaiser an der Koenigsburg in Jerusalem Schilde ohne Bildwerke
weihte und die Frommen auch daran Aergernis nahmen, befahl Tiberius dieselben
abzunehmen und an dem Augustustempel in Caesarea aufzuhaengen. Das Festgewand
des Hohenpriesters, das sich auf der Burg in roemischem Gewahrsam befand und
daher vor der Anlegung erst sieben Tage lang von solcher Entweihung gereinigt
werden musste, wurde den Glaeubigen auf ihre Beschwerde ausgeliefert und der
Kommandant der Burg angewiesen, sich nicht weiter um dasselbe zu bekuemmern.
Allerdings konnte von der Menge nicht verlangt werden, dass sie darum die Folgen
der Einverleibung weniger schwer empfand, weil sie selbst dieselbe
herbeigefuehrt hatte. Auch s... | Geschichte -> Theodor Mommsen -> Roemische Geschichte - 8. Buch -> 11. Kapitel - Judaea und die Juden | | | Ergebnis aus Wikix.de | | Der schöne Sommer ging von hinnen,
der Herbst, der reiche, zog ins Land.
Nun weben all die guten Spinnen
so manches feine Festgewand.
Sie weben zu des Tages Feier
mit kunstgeübtem Hinterbein,
ganz allerliebste Elfenschleier
als Schmuck für Wiese, Flur und Hain.
Ja, tausend Silberfäden
geben dem Winde sie zum leichten Spiel,
die ziehen sanft dahin und schweben
ans unbewusst bestimmte Ziel.
Sie ziehen in das Wunderländchen,
wo Liebe scheu im Anbeginn,
und leis verknüpft ein zartes Bändchen
mit Freunden das Geburtstagskind.
(Wilhelm Busch 1832-1908) | | Reime, Verse, Gedichte | | | |
|