| ...onie gewesen (Plin, nat. 4, 11, 47), sondern gehoert
zu der eigenartigen Ansiedelung des Kaisergesindes auf diesem Domanialbesitz
(Eph. epigr. V, p. 82).
^59 Diese Stadt Nikopolis /e/ peri Aim/o/n des Ptolemaeos (geogr. 3, 11,
7), Nikopolis pros Istron der Muenzen, das heutige Nikup an der Jantra, gehoert
geographisch zu Untermoesien und, wie die Statthalternamen der Muenzen zeigen,
seit Severus auch administrativ; aber nicht bloss fuehrt Ptolemaeos es bei
Thrakien auf, sondern die Fundorte der hadrianischen Terminalsteine (CIL III,
736, vgl. p. 992) scheinen es ebenfalls zu Thrakien zu stellen. Da diese
griechische Binnenstadt weder zu den lateinischen Stadtgemeinden Untermoesiens
noch zu dem koinon des moesischen Pontus passte, ist sie bei der ersten Ordnung
der Verhaeltnisse dem koinon der Thraker zugewiesen worden. Spaeter muss sie
freilich einem oder dem andern jener moesischen Verbaende angeschlossen worden
sein.
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