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zugleich »der tumbe Mensch« im Gegensatz zum
Gotte ist: Abbild der Natur und ihrer stärksten Triebe,
ja Symbol derselben und zugleich Verkünder ihrer
Weisheit und Kunst: Musiker, Dichter, Tänzer, Geisterseher
in einer Person.
Dionysus, der eigentliche Bühnenheld und Mittelpunkt
der Vision, ist gemäß dieser Erkenntnis und
gemäß der Überlieferung, zuerst, in der allerältesten
Periode der Tragödie, nicht wahrhaft vorhanden, sondern
wird nur als vorhanden vorgestellt: d.h. ursprünglich
ist die Tragödie nur »Chor« und nicht
»Drama«. Später wird nun der Versuch gemacht, den
Gott als einen realen zu zeigen und die Visionsgestalt
samt der verklärenden Umrahmung als jedem Auge
sichtbar darzustelle... | Philosophie -> Nietzsche, Friedrich -> Die Geburt der Tragödie -> 3. Die Geburt der Tragödie aus dem Geiste der Musik | | | Ergebnis aus Wikix.de | | Ach, ihr Seelendreher,
ach, ihr Geisterseher,
kluge Psychologen!
Euch kommt angeflogen,
was wir nie ergründen:
unsre dunkeln Sünden,
unser Weh und Ringen,
unser Träumen, Singen,
unser Kämpfen, Gären
wißt ihr zu erklären.
Ihr kennt wohl Bescheid
tief in unserm Leid.
Ängsten uns die Hexen,
sprecht ihr von Komplexen.
Starren aus den Ecken
Fratzen, die uns schrecken,
quält uns Gott und Satan,
gleich rückt euer Rat an,
und prophetisch-pythisch,
psychoanalytisch
sucht ihr krumm und grade
unsre Seelenpfade.
Eure Worte alle:
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