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und mit Wirkungen, die ohne Ursachen zu sein schienen;
dazu das ganze so bunt und mannigfaltig, daß es
einer besonnenen Gemütsart widerstreben müsse, für
reizbare und empfindliche Seelen aber ein gefährlicher
Zunder sei. Wir wissen, welche einzige Gattung
der Dichtkunst von ihm begriffen wurde, die äsopische
Fabel: und dies geschah gewiß mit jener lächelnden
Anbequemung, mit welcher der ehrliche gute Gellert
in der Fabel von der Biene und der Henne das
Lob der Poesie singt:
»Du siehst an mir, wozu sie nützt,
Dem, der nicht viel Verstand besitzt,
Die Wahrheit durch ein Bild zu sagen.«
Nun aber schien Sokrates die tragische Kunst nicht
einmal »die Wahrheit zu sagen«: abgesehen davon,
daß sie sich an den wendet, der »nicht viel Verstand
besitzt«, also nicht an den Philosophen: ein zweifacher
Grund, von ihr fernzubleiben. Wie Plato, rechnete
er sie zu den schmeichlerischen Künsten, die nur
... | Philosophie -> Nietzsche, Friedrich -> Die Geburt der Tragödie -> 3. Die Geburt der Tragödie aus dem Geiste der Musik | | | Ergebnis aus Wikix.de | | ...rgt, was mir am Herzen liegt.
Die Kinder nützen Ihn ja für ihr ganzes Leben.
Nein, lieber Herr, das geht nicht an;
So wenig gibt kein reicher Mann.
Ich will Ihm mehr, ich will Ihm hundert Thaler geben,
Und mich von Herzen gern versteh'n,
Ihm jährlich diesen Lohn ansehnlich zu erhöh'n.
Gesetzt, ich müßt' ein Gut verpfänden;
Auch das! Ist's denn ein Bubenstück?
Viel besser, ich verpfänd's zu meiner Kinder Glück,
Als daß sie's reich und lasterhaft, verschwenden."
Christian Fürchtegott Gellert, 1715 - 1769
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