| ...fnahm und erweiterte. Ein
einziger, vom Senat aus den Konsularen zu bezeichnender Feldherr sollte bestellt
werden, um zur See auf dem gesamten Mittellaendischen Meer von den Saeulen des
Herkules bis an die pontische und syrische Kueste ausschliesslich, zu Lande
ueber saemtliche Kuesten bis zehn deutsche Meilen landeinwaerts mit den
betreffenden roemischen Statthaltern konkurrierend, den Oberbefehl zu
uebernehmen. Auf drei Jahre hinaus war demselben das Amt gesichert. Ihn umgab
ein Generalstab, wie Rom noch keinen gesehen hatte, von fuenfundzwanzig
Unterbefehlshabern senatorischen Standes, alle mit praetorischen Insignien und
praetorischer Gewalt bekleidet, und von zwei Unterschatzmeistern mit
quaestorischen Befugnissen, sie alle erlesen durch den ausschliesslichen Willen
des hoechstkommandierenden Feldherrn. Es ward demselben gestattet, bis zu 120000
Mann Fussvolk, 5000 Reitern, 500 Kriegsschiffen aufzustellen und zu dem Ende
ueber die Mittel der Provinzen und Klientelst... |