| ...4.10 Da sprach ich: Ach, Herr, HERR! Fuerwahr, bitter getaeuscht
hast du dieses Volk und Jerusalem, als du sprachst: Ihr werdet
Frieden haben! - und [nun] dringt [uns] das Schwert bis an die
Seele.
4.11 In jener Zeit wird diesem Volk und Jerusalem gesagt
werden: Ein heisser Wind von den kahlen Hoehen in der Wueste kommt
[gerade]wegs zur Tochter meines Volkes nicht zum Worfeln und
nicht zum Laeutern, [sondern] 4.12 ein Wind, staerker als
dieser, wird [von] mir kommen. Nun will auch ich Gerichtsurteile
ueber sie sprechen. 4.13 Siehe, wie Wolken zieht er herauf, und
wie der Sturmwind sind seine Wagen, schneller als Adler seine
Pferde. Wehe uns! Denn wir sind ueberwaeltigt. 4.14 Wasche dein
Herz rein von Bosheit, Jerusalem, damit du gerettet wirst! Wie
lange sollen deine heillosen Plaene in deinem Innern schlummern?
4.15 Denn eine Stimme berichtet von Dan her und verkuendet
Unheil vom Gebirge Ephraim aus. 4.16 Ruft es den Nationen ins
Gedaechtnis, siehe, verkuendet es Jerusalem: Belager... |