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Ergebnis aus Bibel-Suche.de
6.1 Mein Sohn, hast du gebuergt fuer deinen Naechsten, fuer einen Fremden deinen Handschlag gegeben, 6.2 bist du verstrickt durch deines Mundes Worte, gefangen durch die Worte deines Mundes, 6.3 so tu denn dies, mein Sohn: Reiss dich los, da du in deines Naechsten Hand gekommen bist! Geh unverzueglich hin und bestuerme deinen Naechsten! 6.4 Goenne deinen Augen keinen Schlaf und keinen Schlummer deinen Wimpern! 6.5 Reisse dich los wie die Gazelle aus der Hand [des Jaegers] und wie ein Vogel aus der Hand des Vogelstellers! 6.6 Geh hin zur Ameise, du Fauler, sieh ihre Wege an und...
Altes Testament ->
Die Lehrbücher ->
03. Die Sprüche ->
Ueberschrift und Zweck des Buches: Unterweisung in der Weisheit
Ergebnis aus der Aquesta Online-Bibliothek
...rklich nicht. Womit ich andererseits durchaus nicht sagen will, daß Sie verzweifeln sollen. Nein, warum denn? Sie sind nur verhaftet, nichts weiter. Das hatte ich Ihnen mitzuteilen, habe es getan und habe auch gesehen, wie Sie es aufgenommen haben. Damit ist es für heute genug und wir können uns verabschieden, allerdings nur vorläufig. Sie werden wohl jetzt in die Bank gehen wollen?« »In die Bank?« fragte K., »ich dachte, ich wäre verhaftet.« K. fragte mit einem gewissen Trotz, denn obwohl sein Handschlag nicht angenommen worden war, fühlte er sich, insbesondere seitdem der Aufseher aufgestanden war., immer unabhängiger von allen diesen Leuten. Er spielte mit ihnen. Er hatte die Absicht, falls sie weggehen sollten, bis zum Haustor nachzulaufen und ihnen seine Verhaftung anzubieten. Darum wiederholte er auch: »Wie kann ich denn in die Bank gehen, da ich verhaftet bin?« »Ach so«, sagte der Aufseher, der schon bei der Tür war, »Sie haben mich mißverstanden. Sie sind verhaftet, gewiß, aber das soll ...
Belletristik ->
Kafka, Franz ->
Der Prozess ->
Erstes Kapitel: Verhaftung - Gespräch mit Frau Grubach - Dann Fräulein Bürstner
Ergebnis aus Wikix.de
... Korn ein heimlich Flüstern zog, Wie ein verfrühtes, ahnungsvolles Schauern Von Tod und Ernte. Düster hob die Stadt Mit ihren alten, festgefügten Mauern Sich von dem klaren Abendhimmel ab, Die Glockenklänge riefen uns wie Grüße, Denn jeder Schritt der wandermüden Füße, Er trug uns näher an ein lieblich Ziel. - Die ersten Häuser! An den Fensterscheiben Bekannte Mienen, hinter Tor und Tür Der Kinder lautes, ausgelassnes Treiben ... Die Nachbarn traten hier und dort herfür Mit Gruß und Handschlag, daß wir froh empfanden, Wie tausend Fäden aus dem engen Kreis Des eigenen Geschicks ins Weite liefen Und uns dem Leben Anderer verbanden. Das liegt nun Alles wie ein Traum zurück - Ein schönes Bild, begraben mit den andern, Und wollt' ich h e u t' den Weg noch einmal gehen, Ich müßt' ihn einsam und in Tränen wandern! Anna Ritter, 1865 - 1921
Reime, Verse, Gedichte
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