| | Seite: [1] 2 3 4 | | | Ergebnis aus Bibel-Suche.de | | .... 2.9 Und ich wurde groesser und reicher als alle, die vor
mir in Jerusalem waren. Dazu verblieb mir meine Weisheit. 2.10
Und alles, was meine Augen begehrten, entzog ich ihnen nicht.
Ich versagte meinem Herzen keine Freude, denn mein Herz hatte
Freude von all meiner Muehe, und das war mein Teil von all meiner
Muehe. 2.11 Und ich wandte mich hin zu all meinen Werken, die
meine Haende gemacht, und zu der Muehe, mit der ich mich abgemueht
hatte. Und siehe, das alles war Nichtigkeit und ein Haschen nach
Wind. Also gibt es keinen Gewinn unter der Sonne. Bemuehen um
Weisheit ist nichtig wie um Torheit 2.12 Und ich wandte mich,
um Weisheit und Tollheit und Torheit zu betrachten. Denn was
[wird] der Mensch [tun], der nach dem Koenig kommen wird? Das,
was man schon laengst getan hat. 2.13 Und ich sah, dass die
Weisheit [den gleichen] Vorzug vor der Torheit hat wie das Licht
vor der Finsternis. 2.14 Der Weise hat seine Augen in seinem
Kopf, der Tor aber geht in der Finsternis. Doch erka... | Altes Testament -> Die Lehrbücher -> 03. Die Sprüche -> Der Prediger | | | Ergebnis aus der Aquesta Online-Bibliothek | |
wie könnte es anders sein als daß diejenigen, die sich
an die Philosophie heranwagen, dadurch entmutigt
werden? Denn dann hieße ja die Wahrheit suchen so
viel als das haschen wollen, was immer davonfliegt.
Der Grund, durch den man zu dieser Meinung gelangt
ist, ist der, daß man zwar nach der Wahrheit des
Seienden sich umgetan, aber für das Seiende bloß das
Sinnliche angesehen hat. In diesem freilich überwiegt
die Unbestimmtheit und das Sein in dem oben bezeichneten
Sinne der bloßen Potentialität. Unter diesem
Gesichtspunkte klingt wahrscheinlich, was sie
sagen, aber gleichwohl ist nicht wahr, was sie sagen.
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