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fern bis zu dem Hof des Hohenpriesters und ging hinein und
setzte sich zu den Dienern, um den Ausgang zu sehen.
26.59 Die Hohenpriester aber und der ganze Hohe Rat suchten
falsches Zeugnis gegen Jesus, um ihn zu Tode zu bringen; 26.60
und sie fanden keins, obwohl viele falsche Zeugen herzutraten.
Zuletzt aber traten zwei falsche Zeugen herbei 26.61 und
sprachen: Dieser sagte: Ich kann den Tempel Gottes abbrechen und
in drei Tagen ihn wieder aufbauen. 26.62 Und der Hohepriester
stand auf und sprach zu ihm: Antwortest du nichts? Was zeugen
diese gegen dich? 26.63 Jesus aber schwieg. Und der
| Neues Testament -> Das Evangelium nach Matthaeus | | | Ergebnis aus der Aquesta Online-Bibliothek | | ...nd so auch fuer den Glauben
des Ostens. Ueberall ist mit der Voelker- auch die Religionsmengung bestaendig
im Steigen. Von allen erlaubten Kulten war der populaerste der der
pessinuntischen Goettermutter, der mit seinem Eunuchenzoelibat, mit den
Schmaeusen, der Musik, den Bettelprozessionen und dem ganzen sinnlichen
Gepraenge der Menge imponierte; die Hauskollekten wurden bereits als eine
oekonomische Last empfunden. In der gefaehrlichsten Zeit des Kimbrischen Krieges
erschien der Hohepriester Battakes von Pessinus in eigener Person in Rom, um die
Interessen des dortigen, angeblich entweihten Tempels seiner Goettin zu
vertreten, redete im besonderen Auftrag der Goettermutter zum roemischen Volk
und tat auch verschiedene Wunder. Die verstaendigen Leute aergerten sich, aber
die Weiber und die grosse Menge liessen es sich nicht nehmen, dem Propheten beim
Abzug in hellen Haufen das Geleit zu geben. Geluebde, nach dem Osten zu
wallfahrten, waren bereits nichts Seltenes mehr, w... | Geschichte -> Theodor Mommsen -> Roemische Geschichte - 4. Buch -> 12. Kapitel | | | | | Seite: [1] 2 3 4 5 | |
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