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HPV - Impfung am Potsdamer Platz in Berlin
Infektionserkrankungen mit dem humanen Papillomavirus (HPV) gehören zu den häufigsten sexuell übertragenen Erkrankungen. Sie können eine Vielzahl gutartiger Haut- und Schleimhautveränderungen hervorrufen, sind aber auch für die Entstehung des Gebärmutterhalskrebses mit verantwortlich.

Wir unterscheiden heutzutage zwischen "low -risk - Viren", die genitale Warzen = Condylome verursachen, und "high - risk - Viren", die an der Entstehung von Krebsvorstufen des Gebärmutterhalses beteiligt sind.

Während Condylome meist leicht zu erkennen sind, bleiben Infektionen mit high-risk-Viren im Rahmen der traditionellen Vorsorgeuntersuchung oft unerkannt. Eine Früherkennung ist meistens nicht möglich.

Neue empfindliche Testmethoden zum Nachweis von Virus - DNA geben uns die Möglichkeit, auch nicht sichtbare Virus-Infektionen zu erkennen. Durch einen (nicht schmerzhaften) Abstrich aus dem Gebärmutterhalskanal während der Vorsorgeuntersuchung können wir eine HPV-Infektion nachweisen und zwischen low - risk - HPV - Infektionen und high - risk - HPV - Infektionen unterscheiden. Damit wird es möglich, frühzeitig weitere diagnostische oder therapeutische Maßnahmen einzuleiten.
Ergebnis aus dem Lexikon für Abkürzungen
HPV - Humanes Papillomvirus
Unbehüllte, doppelsträngige DNA-Viren. Meist gutartige Erreger, die Epithelzellen der Haut oder Schleimhäute infizieren und unkontrolliertes Zellwachstum auslösen.
Heilkunde & Medizin -> Viren
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