| ...s umgangen, teils durchbrochen und verloren viele Leute. Indes wenn auch Philippos' Heer nach diesem unglücklichen Treffen nicht länger imstande war, den Römern das weitere Vordringen zu wehren, so scheuten sich doch diese selber in dem unwegsamen und feindlichen Land, weiteren unbekannten Gefahren entgegenzuziehen, und kehrten zurück nach Apollonia, nachdem sie die fruchtbaren Landschaften Hochmakedoniens Eordäa, Elimea, Orestis verwüstet und die bedeutendste Stadt von Orestis, Keletron (jetzt Kastoria auf einer Halbinsel in dem gleichnamigen See), sich ihnen ergeben hatte - es war die einzige makedonische Stadt, die den Römern ihre Tore öffnete. Im illyrischen Land ward die Stadt der Dassaretier, Pelion, an den oberen Zuflüssen des Apsos, erstürmt und stark besetzt, um auf einem ähnlichen Zug künftig als Basis zu dienen.
Philippos störte die römische Hauptarmee auf ihrem Rückzug nicht, sondern wandte sich in Gewaltmärschen gegen die Ätoler und Athamanen, die in der Meinung, daß die Legionen... |