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ein wohlgeordnetes Ganzes, als ein geschmackvoller
und durchsichtiger Schleier des Geistes erscheint,
welcher sie gestaltet und durchwirkt – wie jene heitere
und erfreuliche Anschauungsweise sich auf eine höhere
Ordnung der Dinge, auf die Welt der Ideale übertragen
läßt, wie auch hier eine ordnende Weisheit
waltet, welche in bewundernswürdiger Weise das,
was zu einander gehört, zu seiner Zeit zusammenführt:
Axel mit Valborg, Homer mit dem trojanischen
Kriege, Raphael mit dem Katholizismus, Mozart mit
Don Juan. Es gibt einen jämmerlichen Unglauben,
welcher mit sehr gelehrter Miene auftritt. Er meint,
solche gegenseitige Annäherungen seien zufällige,
und findet in ihnen nichts, als einen glücklichen Zusammenstoß der verschiedenen Kräfte im Spiel des Lebens. Er hält es für Zufall, daß zwei Liebende einander
sahen, für zufällig, daß sie einander liebgewannen;
da seien hundert andre Mädchen gewesen, mit
denen er ebenso glücklich werden, die er ebenso zärtlich
lieben k... |