| ...geiz nahm mit wenigem vorlieb. Was von
Metellus in Spanien erzaehlt wird, dass er nicht bloss die wenig harmonische
Leier der spanischen Gelegenheitspoeten sich gefallen, sondern sogar, wo er
hinkam, sich gleich einem Gotte mit Weinspenden und Weihrauchduft empfangen und
bei Tafel von niederschwebenden Viktorien unter Theaterdonner das Haupt mit dem
goldenen Siegeslorbeer sich kraenzen liess, ist nicht besser beglaubigt als die
meisten geschichtlichen Anekdoten; aber auch in solchem Klatsch spiegelt sich
der heruntergekommene Ehrgeiz der Epigonengeschlechter. Selbst die Besseren
waren befriedigt, wenn nicht Macht und Einfluss, sondern das Konsulat und der
Triumph und im Rate ein Ehrenplatz errungen war, und traten da, wo sie bei
rechtem Ehrgeiz erst angefangen haben wuerden, ihrem Vaterland und ihrer Partei
wahrhaft nuetzlich zu sein, von der politischen Buehne zurueck, um in
fuerstlichem Luxus unterzugehen. Maenner wie Metellus und Lucius Lucullus waren
schon als Fe... |