| ...oenig bestuermten, den Prinzen entweder in sein angeerbtes Reich
wiedereinzusetzen oder ihm die Krone Syriens abzutreten; worauf Demetrios, um
dem tollen Treiben ein Ende zu machen, den Praetendenten festnahm und den
Roemern zuschickte. Indes der Senat achtete des Menschen so wenig, dass er ihn
in einer italischen Stadt konfinierte, ohne ihn auch nur ernstlich bewachen zu
lassen. So war er nach Milet entflohen, wo die staedtischen Behoerden ihn
abermals aufgriffen und bei roemischen Kommissarien anfragten, was sie mit dem
Gefangenen machen sollten. Diese rieten, ihn laufen zu lassen; es geschah. Jetzt
versuchte er denn weiter in Thrakien sein Glueck; und wunderbarerweise fand er
hier Anerkennung und Unterstuetzung, nicht bloss bei den thrakischen
Barbarenfuersten Teres, dem Gemahl seiner Vaterschwester, und Barsabas, sondern
auch bei den klugen Byzantiern. Mit thrakischer Unterstuetzung drang der
sogenannte Philipp in Makedonien ein, und obwohl er anfangs geschlagen ward... |