| ...kedonien, teils des von Bithymen, seit auch dies roemisch
war; Byzantion ist spaeter bei Bithynien geblieben ^55. Im uebrigen ging in der
Kaiserzeit nach Einrichtung der Statthalterschaft von Moesien und spaeter
derjenigen von Thrakien die Schutzleistung auf diese ueber.
Schutz und Gunst gewaehrte diesen Griechen Rom von jeher; aber um die
Ausdehnung des Hellenismus hat weder die Republik noch die fruehere Kaiserzeit
sich bemueht ^56. Nachdem Thrakien roemisch geworden war, ist es in Landkreise
eingeteilt worden ^57; und bis fast an das Ende des ersten Jahrhunderts ist dort
keine Stadtanlage zu verzeichnen, mit Ausnahme zweier Pflanzstaedte des Claudius
und des Vespasianus, Apri im Binnenland, nicht weit von Perinthos, und Deultus
an der noerdlichsten Kueste ^58. Domitian hat damit begonnen, griechische
Stadtverfassung im Binnenland einzufuehren, zuerst fuer die Landeshauptstadt
Philippopolis. Unter Traianus erhielten eine Reihe anderer thrakischer
Ortschaften das gleich... |