| | Seite: [1] 2 3 4 | | | Ergebnis aus der Aquesta Online-Bibliothek | | ...t, damit wir's hören sollen!« rief er zurück.
Vor dem Hause stand der dritte der Angemeldeten. »Ich fürcht, mit mir hat's einen Haken«, rief er ihm entgegen; »ich hab kaum achtzehn Jahre; wenn sie nur den Taufschein nicht verlangen! Dich, Hauke, wird dein Großknecht schon herauskreteln!«
»Ja, heraus!« brummte Hauke und schleuderte mit dem Fuße einen Stein über den Weg; »nur nicht hinein!«
Der Lärm in der Stube wurde stärker; dann allmählich trat eine Stille ein; die draußen hörten wieder den leisen Nordost, der sich oben an der Kirchturmspitze brach. Der Horcher trat wieder zu ihnen. »Wen hatten sie da drinnen?« frug der Achtzehnjährige.
»Den da!« sagte jener und wies auf Hauke, »Ole Peters wollte ihn zum Jungen machen; aber alle schrien dagegen. ›Und sein Vater hat Vieh und Land‹, sagte Jeß Hansen. ›Ja, Land‹, rief Ole Peters, ›das man auf dreizehn Karren wegfahren kann!‹ - Zuletzt kam Ole Hensen. ›Still da!‹ schrie er; ›ich will's euch lehren: sagt nur, wer ist der erste Mann im Dorf... | Belletristik -> Storm, Theodor -> Der Schimmelreiter | | | Ergebnis aus Wikix.de | | Der schöne Sommer ging von hinnen,
der Herbst, der reiche, zog ins Land.
Nun weben all die guten Spinnen
so manches feine Festgewand.
Sie weben zu des Tages Feier
mit kunstgeübtem Hinterbein,
ganz allerliebste Elfenschleier
als Schmuck für Wiese, Flur und Hain.
Ja, tausend Silberfäden
geben dem Winde sie zum leichten Spiel,
die ziehen sanft dahin und schweben
ans unbewusst bestimmte Ziel.
Sie ziehen in das Wunderländchen,
wo Liebe scheu im Anbeginn,
und leis verknüpft ein zartes Bändchen
mit Freunden das Geburtstagskind.
(Wilhelm Busch 1832-1908) | | Reime, Verse, Gedichte | | | | | Seite: [1] 2 3 4 | |
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