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77.1 Dem Chorleiter. Nach Jedutum. Von Asaf. Ein Psalm. 77.2
Meine Stimme [ruft] zu Gott, und ich will schreien! Meine Stimme
[ruft] zu Gott, dass er mir Gehoer schenke. 77.3 Am Tag meiner
Drangsal suchte ich den Herrn. Meine Hand war des Nachts
ausgestreckt und liess nicht ab. Meine Seele weigerte sich,
getroestet zu werden. 77.4 Gedenke ich an Gott, so stoehne ich.
Sinne ich nach, so verzagt mein Geist. .. 77.5 Du hieltest
[offen] die Lider meiner Augen; ich war voll Unruhe und redete
nicht. 77.6 Ich durchdachte die Tage vor alters. Der Jahre der
Urzeit gedachte ich. 77.7 Ich sann nach des Nachts; in meinem
Herzen ueberlegte ich, und es forschte mein Geist. 77.8 Wird
der Herr auf ewig verwerfen und kuenftig keine Gunst mehr
erweisen? 77.9 Ist seine Gnade fuer immer zu Ende? Hat das Wort
aufgehoert von Geschlecht zu Geschlecht? 77.10 Hat Gott
vergessen, gnaedig zu sein? Hat er im Zorn verschlossen seine
Erbarmungen? .. 77.1... | Altes Testament -> Die Lehrbücher -> 02. Die Psalmen -> 03. Drittes Buch | | | Ergebnis aus der Aquesta Online-Bibliothek | | ...rde
eine Strecke weit fortzuführen. Ich wußte, daß er sich dann auf die Erde legen und nach dem
Walde kriechen würde. Die Santillodecke konnte er dabei nicht gebrauchen; er hatte sie
trotzdem mitgenommen, um den Betreffenden zu täuschen.
Das kurz unterbrochene Gespräch wurde jetzt wieder fortgesetzt; dies war mir einesteils lieb
und andernteils unlieb. Ich konnte nicht hören, was Winnetou tat, aber auch er konnte nun von
dem, den er beschleichen wollte, nicht gehört werden. Ich senkte die Lider und tat, als ob ich
mich um nichts bekümmerte, beobachtete aber den Rand des Waldes auf das schärfste.
Es vergingen fünf Minuten, zehn Minuten; es wurde eine Viertel-, ja fast eine halbe Stunde
daraus. Es wollte mir angst um Winnetou werden; aber ich wußte, wie schwer das
Anschleichen unter solchen Umständen ist und wie langsam es geht, wenn es sich um einen
Feind handelt, welcher scharfe Sinne besitzt und dazu ahnt, daß er überrumpelt werden soll.
Da endlich hörte ich seitwärts hinter mi... | Belletristik -> May, Karl -> Winnetou 2 -> 7. Der Pedlar | | | | Ergebnis aus Wikix.de | | Wenn du zur Arbeit gehst
am frühen Morgen,
wenn du am Bahnhof stehst
mit deinen Sorgen:
da zeigt die Stadt
dir asphaltglatt
im Menschentrichter
Millionen Gesichter:
Zwei fremde Augen, ein kurzer Blick,
die Braue, Pupillen, die Lider -
Was war das? vielleicht dein Lebensglück...
vorbei, verweht, nie wieder.
Du gehst dein Leben lang
auf tausend Straßen;
du siehst auf deinem Gang, die
dich vergaßen.
Ein Auge winkt,
die Seele klingt;
du hast's gefunden,
nur für Sekunden...
Zwei fremde Augen, ein kurzer Blick,
die Braue, Pupillen, die | | Reime, Verse, Gedichte | | |
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