| | Ergebnis aus Bibel-Suche.de | | ...e lauert sie. 7.13 Da
greift sie ihn, da kuesst sie ihn, wird unverschaemt und sagt zu
ihm: 7.14 Zu Heilsopfern war ich verpflichtet, heute habe ich
meine Geluebde erfuellt. 7.15 Darum bin ich ausgezogen, dir
entgegen, um dein Gesicht zu suchen, und ich habe dich gefunden.
7.16 Mit Decken habe ich mein Bett bedeckt, mit buntem
aegyptischem Leinen. 7.17 Ich habe mein Lager benetzt mit
Myrrhe, Aloe und Zimt. 7.18 Komm, wir wollen an Liebe uns
berauschen bis zum Morgen, wollen schwelgen in Liebkosungen.
7.19 Denn der Mann ist nicht zu Hause, er ist weggegangen,
fort auf weite Reise. 7.20 Den Beutel mit dem Geld nahm er in
seine Hand, am Tag des Vollmondes [erst] kommt er nach Haus.
7.21 Sie verleitet ihn durch ihr vieles Ueberreden, mit ihren
glatten Lippen reisst sie ihn fort. 7.22 Er folgt ihr
augenblicklich, so wie ein Stier zur Schlachtung geht, wie in
die Fessel huepft der Hirsch, 7.23 bis ein Pfeil die Leber ihm
zerreisst; wie ein Vogel sich ins Fangnetz stuerzt und nicht weiss,... | Altes Testament -> Die Lehrbücher -> 03. Die Sprüche -> Ueberschrift und Zweck des Buches: Unterweisung in der Weisheit | | | Ergebnis aus der Aquesta Online-Bibliothek | | ...nd da das Kind wie nickend das Köpfchen senkte, fuhr sie fort: »So setz dich hier auf meinen Schemel! Ein Angorakater ist's gewesen - so groß! Aber dein Vater hat ihn totgeschlagen. Wenn er noch lebig wäre, so könntest du auf ihm reiten.«
Wienke richtete stumm ihre Augen auf das weiße Fell; dann kniete sie nieder und begann es mit ihren kleinen Händen zu streicheln, wie Kinder es bei einer lebenden Katze oder einem Hunde zu machen pflegen. »Armer Kater!« sagte sie dann und fuhr wieder in ihren Liebkosungen fort.
»So!« rief nach einer Weile die Alte; »jetzt ist es genug; und sitzen kannst du auch noch heut auf ihm; vielleicht hat dein Vater ihn auch nur um deshalb totgeschlagen!« Dann hob sie das Kind an beiden Armen in die Höhe und setzte es derb auf den Schemel nieder. Da es aber stumm und unbeweglich sitzen blieb und sie nur immer ansah, begann sie mit dem Kopfe zu schütteln. »Du strafst ihn, Gott der Herr! Ja, ja, du strafst ihn!« murmelte sie; aber ein Erbarmen mit dem Kinde schien sie doch ... | Belletristik -> Storm, Theodor -> Der Schimmelreiter | | | |
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