| | Seite: [1] 2 3 4 5 6 | | | Deutsche Minnesänger | Der deutsche Minnesang ist eine ritualisierte Form der gesungenen Liebeslyrik, die insbesondere durch den Adel des Mittelalters gepflegt und verbreitet wurde. Insbesondere für die damaligen Ritter gehörte es zu den Standesverpflichtungen, geübt in dieser Kunstform zu sein.
Es gibt unzählige solcher lyrischen Werke, von denen viele im Laufe der Zeit in Vergessenheit gerieten. Für die 1911 erschienene Sammlung "Deutscher Minnesang" hat der Lyriker, Epiker und Redakteur Richard Zoozmann (1863 - 1934) die schönsten Werke bekannter Minnesänger zusammengestellt und nachgedichtet. Auf der Internetseite findet sich eine Auswahl aus diesem umfangreichen, zeitlosen Fundus, der auch heute noch so manches Herz zum Schmelzen bringen kann. | | | Ergebnis aus der Aquesta Online-Bibliothek | |
Abbildern auch sich selbst als Nichtgenius erblickt,
d.h. sein »Subjekt«, das ganze Gewühl subjektiver,
auf ein bestimmtes, ihm real dünkendes Ding gerichteter
Leidenschaften und Willensregungen; wenn es
jetzt scheint, als ob der lyrische Genius und der mit
ihm verbundene Nichtgenius eins wäre und als ob der
erstere von sich selbst jenes Wörtchen »ich« spräche,
so wird uns jetzt dieser Schein nicht mehr verführen
können, wie er allerdings diejenigen verführt hat, die
den Lyriker als den subjektiven Dichter bezeichnet
haben. In Wahrheit ist Archilochus, der leidenschaftlich
entbrannte, liebende und hassende Mensch, nur
eine Vision des Genius, der bereits nicht mehr Archilochus,
sondern Weltgenius ist und der seinen Urschmerz
in jenem Gleichnisse vom Menschen Archilochus
symbolisch ausspricht: während jener subjektiv
wollende und begehrende Mensch Archilochus
überhaupt nie und nimmer Dichter sein kann. Es ist
aber gar nicht nötig, daß der | Philosophie -> Nietzsche, Friedrich -> Die Geburt der Tragödie -> 3. Die Geburt der Tragödie aus dem Geiste der Musik | | | | Ergebnis aus Wikix.de | | ...sten würden sie am liebsten sich selbst heiraten.
k. Für Philosophen ist die Ehe mit einem Königskind ein existenzieller Diskurs unter dem Titel: Warum ist der Deckel dem Topf so fremd?
l. Werbefachmänner glauben nach drei Nasen Koks, dass sie es unter diesen Bedingungen gar nicht nötig haben, zu arbeiten, geschweige denn, zu heiraten.
m. Schriftsteller texten ihr Königskind mit ellenlangen Briefen zu und merken dabei nicht, dass der Prolog schon längst zum Nachwort geworden ist.
n. Lyriker denken schon über den Epilog nach, bevor sie ein Königskind getroffen haben.
o. Sozialwissenschaftler denken solange über die gesellschaftliche Ambivalenz einer solchen Verbindung nach, bis das Königskind dann doch lieber einen Programmierer heiratet.
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