| ...tyrium suchte. Im Geiste sah er sich ans
Kreuz genagelt und den Himmel offen; oder die Wirklichkeit
ward ihm zu schwer, die Begeisterung hörte
auf, er verleugnete seinen Herrn und sich selber. Er
wollte eine Welt tragen, aber er verhob sich an ihr;
sein Herz ward nicht zerrissen, aber es brach; sein
Geist wurde matt, seine Seele erlahmte. Wünscht ihm
Glück, teure Symparanekrômenoi, er war unglücklich.
Und doch ward er glücklich, denn er ward ja,
was er hatte werden wollen: ein Märtyrer, wenn auch
sein Martyrium ein andres wurde, wie er es sich gewünscht
hatte; er ward nicht ans Kreuz geschlagen,
oder wilden Tieren vorgeworfen, sondern er ward lebendig
verbrannt, langsam von einem schwachen
Feuer verzehrt.
Wie gedankenvoll sitzt jene Jungfrau da! Ihr Geliebter
ward ihr untreu – darüber kann man nicht reflektieren.
Junges Mädchen, sieh dir die ernsten Mienen
der Versammlung an, sie hat von Schrecklicherem
gehört; wir fordern mehr. »Ja, aber ich liebte ihn al... |