| | Ergebnis aus Bibel-Suche.de | | ...ueppiger Weinstock, der genuegend Frucht
hatte. Je zahlreicher seine Frucht wurde, desto zahlreicher
machte er die Altaere. Je schoener sein Land wurde, desto schoener
machten sie die Gedenksteine. 10.2 Geteilt ist ihr Herz, jetzt
werden sie buessen: er zerbricht ihre Altaere, verwuestet ihre
Gedenksteine.
10.3 Ja, jetzt werden sie sagen: Wir haben keinen Koenig. Denn
wir haben den HERRN nicht gefuerchtet, und der Koenig, was soll er
fuer uns tun? 10.4 Sie haben [viele] Worte geredet, Meineide
geschworen, Buendnisse geschlossen: So sprosst der Rechtsspruch
wie Giftkraut in den Furchen des Feldes.
10.5 Die Bewohner von Samaria bangen um das Kalb von Bet-Awen;
ja, sein Volk wird [noch] trauern darueber. Seine Goetzenpriester
heulen um es wegen seiner Herrlichkeit, denn sie wird gefangen
von ihm wegziehen. 10.6 Auch das wird nach Assur gebracht als
Tribut fuer den Koenig Jareb. Beschaemung wird Ephraim ergreifen,
und Israel wird sich schaemen wegen seines Ratschlags. 10.7
Ver... | Altes Testament -> Die Prophetischen Bücher -> Der Prophet Hosea | | | Ergebnis aus der Aquesta Online-Bibliothek | | ...Dass Sittlichkeit und Familienleben unter solchen Verhaeltnissen in allen
Schichten der Gesellschaft zur Antiquitaet wurden, versteht sich von selbst. Es
war nicht mehr der aergste Schimpf und das schlimmste Verbrechen, arm zu sein,
sondern das einzige: um Geld verkaufte der Staatsmann den Staat, der Buerger
seine Freiheit; um Geld war die Offizierstelle wie die Kugel des Geschworenen
feil; um Geld gab die vornehme Dame so gut sich preis wie die gemeine Dirne;
Urkundenfaelschung und Meineide waren so gemein geworden, dass bei einem
Volkspoeten dieser Zeit der Eid "das Schuldenpflaster" heisst. Man hatte
vergessen, was Ehrlichkeit war; wer eine Bestechung zurueckwies, galt nicht fuer
einen rechtschaffenen Mann, sondern fuer einen persoenlichen Feind. Die
Kriminalstatistik aller Zeiten und Laender wird schwerlich ein Seitenstueck
bieten zu einem Schaudergemaelde so mannigfaltiger, so entsetzlicher und so
widernatuerlicher Verbrechen, wie es der Prozess des Aulus Cluentius... | Geschichte -> Theodor Mommsen -> Roemische Geschichte - 5. Buch -> 11. Kapitel | | |
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