| ...ischt, teils zu italischer Sitte und Sprache hingeleitet ward,
tritt in der Geschichte der Kaiserzeit nirgends deutlich erkennbar hervor.
Wahrscheinlich hat derjenige Stamm, dessen Reste und dessen Sprache sich bis auf
den heutigen Tag in den Bergen Vizcayas, Guipuzcoas und Navarras behaupten,
einstmals die ganze Halbinsel in aehnlicher Weise erfuellt wie die Berber das
nordafrikanische Land. Ihr Idiom, von den indogermanischen grundverschieden und
flexionslos wie das der Finnen und Mongolen, beweist ihre urspruengliche
Selbstaendigkeit, und ihre wichtigsten Denkmaeler, die Muenzen, umfassen in dem
ersten Jahrhundert der Herrschaft der Roemer in Spanien die Halbinsel mit
Ausnahme der Suedkueste von Cadiz bis Granada, wo damals die phoenikische
Sprache herrschte, und des Gebietes noerdlich von der Muendung des Tajo und
westlich von den Ebroquellen, welches damals wahrscheinlich grossenteils
faktisch unabhaengig und gewiss durchaus unzivilisiert war; in diesem iberischen ... |