| | Ergebnis aus der Aquesta Online-Bibliothek | | ... ist.
Aber es soll sich euch fügen und biegen! So will's euer Wille. Glatt soll es werden und dem Geiste unterthan, als sein Spiegel und Widerbild.
Das ist euer ganzer Wille, ihr Weisesten, als ein Wille zur Macht; und auch wenn ihr vom Guten und Bösen redet und von den Werthschätzungen. Schaffen wollt ihr noch die Welt, vor der ihr knien könnt: so ist es eure letzte Hoffnung und Trunkenheit.
Die Unweisen freilich, das Volk, - die sind gleich dem Flusse, auf dem ein Nachen weiter schwimmt: und im | Philosophie -> Nietzsche, Friedrich -> Also sprach Zarathustra -> B. Zweiter Theil -> 12. Von der Selbst-Ueberwindung | | | Ergebnis aus Wikix.de | | ...Lichtern blinket ein ferner Schein.
Es hebt aus dem Nebel sich Baum an Baum,
Und Hügel schließen den weiten Raum.
Er spürt auf dem Boden Stein und Dorn,
Dem Rosse gibt er den scharfen Sporn.
Und Hunde bellen empor am Pferd
Und es winkt ihm im Dorf der warme Herd.
"Willkommen am Fenster, o Mägdelein!
An den See, an den See, wie weit mag's sein?"
Die Maid, sie staunet den Reiter an:
"Der See liegt hinter dir und der Kahn,
Und deckt' ihn die Rinde von Eis nicht zu,
Ich spräch', aus dem Nachen stiegest du."
Der Fremde schaudert, er atmet schwer:
"Dort hinten die Eb'ne, die ritt ich her!"
Da recket die Magd die Arm' in die Höh':
"Herr Gott, so rittest du über den See!
An den Schlund, an die Tiefe bodenlos
Hat gepocht des rasenden Hufes Stoß!
Und unten dir zürnten die Wasser nicht?
Nicht krachte hinunter die Rinde dicht?
Und du wardst nicht die Speise der stummen Brut,
Der hungrige Hecht' in der kalten Flut?"
Sie rufet das Dorf herbei zu der Mähr',
Es stellen die Knaben sic... | | Reime, Verse, Gedichte | | | |
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