| ... 24.26 Die Lippen kuesst, wer eine richtige Antwort gibt.
24.27 Besorge draussen deine Arbeit und bestelle sie dir auf
dem Feld! Danach magst du dann dein Haus bauen. 24.28 Werde
nicht ohne Grund Zeuge gegen deinen Naechsten! Willst du etwa
taeuschen mit deinen Lippen? 24.29 Sage nicht: Wie er mir getan
hat, so will ich ihm tun, will jedem vergelten nach seinem Tun!
24.30 Am Acker eines Faulen kam ich vorueber und am Weinberg
eines Menschen ohne Verstand. 24.31 Und siehe, er war ganz in
Nesseln aufgegangen, seine Flaeche war mit Unkraut bedeckt, und
seine steinerne Mauer eingerissen. 24.32 Und ich schaute es,
ich nahm es mir zu Herzen. Ich sah es, nahm mir [daraus] die
Lehre: 24.33 Noch ein wenig Schlaf, noch ein wenig Schlummer,
noch ein wenig Haendefalten, um auszuruhen, - 24.34 und wie ein
Landstreicher kommt deine Armut, und dein Mangel wie ein
unverschaemter Mann. |