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Verschanzungen zu bergen. Die Numantiner, von dem Aufbruch in Kenntnis gesetzt,
draengten der fliehenden Armee nach und umzingelten sie; es blieb nur die Wahl,
mit dem Schwert in der Hand sich durchzuschlagen oder auf die von den
Numantinern gestellten Bedingungen Frieden zu schliessen. Mehr als der Konsul,
der persoenlich ein Ehrenmann, aber schwach und wenig bekannt war, bewirkte
Tiberius Gracchus, der als Quaestor im Heere diente, durch sein von dem Vater,
dem weisen Ordner der Ebroprovinz, auf ihn vererbtes Ansehen bei den
Keltiberern, dass die Numantiner sich mit einem billigen, von allen
Stabsoffizieren beschworenen Friedensvertrag genuegen liessen. Allein der Senat
rief nicht bloss den Feldherrn sofort zurueck, sondern liess auch nach langer
Beratung bei der Buergerschaft darauf antragen, den Vertrag zu behandeln wie
einst den caudinischen, das heisst, ihm die Ratifikation zu verweigern und die
Verantwortlichkeit dafuer auf diejenigen abzuwaelzen, ... | Geschichte -> Theodor Mommsen -> Roemische Geschichte - 4. Buch -> 01. Kapitel | | | | Seite: [1] 2 3 4 | |
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