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Zwoelf Tafeln das aelteste roemische Buch waren, so wurden auch beide in ihrer
Heimat die wesentliche Grundlage des Unterrichts und das Auswendiglernen des
juristisch-politischen Katechismus ein Hauptstueck der roemischen
Kindererziehung. Neben den lateinischen "Schreibmeistern" (litteratores) gab es
natuerlich, seit die Kunde des Griechischen fuer jeden Staats- und Handelsmann
Beduerfnis war, auch griechische Sprachlehrer (grammatici ^10), teils
Hofmeister-Sklaven, teils Privatlehrer, die in ihrer Wohnung oder in der des
Schuelers Anweisung zum Lesen und Sprechen des Griechischen erteilten. Dass wie
im Kriegswesen und bei der Polizei so auch bei dem Unterricht der Stock seine
Rolle spielte, versteht sich von selbst ^11. Die elementare Stufe indes kann der
Unterricht dieser Zeit noch nicht ueberstiegen haben; es gab keine irgend
wesentliche soziale Abstufung zwischen dem unterrichteten und dem
nichtunterrichteten Roemer.
Dass die Roemer in den mathematischen und... |