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Umsicht platzt er los. 18.2 Kein Gefallen hat der Tor an
Einsicht, sondern nur an der Entbloessung seines Herzens. 18.3
Kommt ein Gottloser, kommt auch Verachtung und mit der Schandtat
die Schmach. 18.4 Tiefe Wasser sind die Worte aus dem Mund
eines Mannes, ein sprudelnder Bach, eine Quelle der Weisheit.
18.5 Es ist nicht gut, die Person des Gottlosen anzusehen, um
den Gerechten abzuweisen im Gericht. 18.6 Die Lippen des Toren
kommen an mit Streit, und sein Mund schreit nach Pruegel. 18.7
Der Mund des Toren wird ihm zum Verderben, und seine Lippen sind
eine Falle fuer seine Seele. 18.8 Die Worte des Ohrenblaesers
sind wie Leckerbissen, sie gleiten hinab in die Kammern des
Leibes. 18.9 Wer sich auch nur laessig zeigt bei seiner Arbeit,
der ist ein Bruder des Verderbers. 18.10 Ein fester Turm ist
der Name des HERRN; zu ihm laeuft der Gerechte und ist in
Sicherheit. 18.11 Das Vermoegen des Reichen ist seine feste
Stadt und wie eine hochragende Mauer - in seiner Einbil... | Altes Testament -> Die Lehrbücher -> 03. Die Sprüche -> Kap. 10 bis 31: Sammlung einzelner Weisheitssprueche. | | | Ergebnis aus der Aquesta Online-Bibliothek | | ...h, denn Sklavenwirtschaft ist nicht moeglich ohne
Schreckensregiment. Allein in dieser Zeit war in Sizilien wohl auch mitunter,
wenn die Strassen allzu unsicher wurden, von dem Statthalter eine Razzia
veranstaltet, aber um es mit den italischen Pflanzern nicht zu verderben, wurden
die gefangenen Raeuber von der Behoerde in der Regel an ihre Herren zu
gutfindender Bestrafung abgegeben; und diese Herren waren sparsame Leute, welche
ihren Hirtenknechten, wenn sie Kleider begehrten, mit Pruegel antworteten und
mit der Frage, ob denn die Reisenden nackt durch das Land zoegen. Die Folge
solcher Konnivenz war denn, dass nach Ueberwaeltigung des Sklavenaufstandes der
Konsul Publius Rupilius alles, was lebend in seine Haende kam, es heisst ueber
20000 Menschen, ans Kreuz schlagen liess. Es war freilich nicht laenger
moeglich, das Kapital zu schonen.
Unendlich schwerer zu gewinnende, freilich auch unendlich reichere Fruechte
verhiess die Fuersorge der Regierung fuer Hebung der ... | Geschichte -> Theodor Mommsen -> Roemische Geschichte - 4. Buch -> 02. Kapitel | | | | Seite: [1] 2 | |
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