| | Seite: [1] 2 3 4 5 | | | Ergebnis aus der Aquesta Online-Bibliothek | | ...rn in dem sehr richtigen Gefühl, den Kern des Reiches nicht von der Umlage erdrücken zu lassen, sich ernstlich dagegen stemmte, erst Afrika, dann Griechenland, endlich Asien in den Kreis der römischen Klientel hineinzuziehen, bis die Umstände jedesmal die Erweiterung des Kreises erzwangen oder wenigstens mit unwiderstehlicher Gewalt nahelegten. Die Römer haben stets behauptet, daß sie nicht Eroberungspolitik trieben und stets die Angegriffenen gewesen seien; es ist dies doch etwas mehr als eine Redensart. Zu allen großen Kriegen mit Ausnahme des Krieges um Sizilien, zu dem Hannibalischen und dem Antiochischen nicht minder als zu denen mit Philippos und Perseus, sind sie in der Tat entweder durch einen unmittelbaren Angriff oder durch eine unerhörte Störung der bestehenden politischen Verhältnisse genötigt und daher auch in der Regel von ihrem Ausbruch überrascht worden. Daß sie nach dem Sieg sich nicht so gemäßigt haben, wie sie vor allem im eigenen Interesse Italiens es hätte tun sollen, daß z... | Geschichte -> Theodor Mommsen -> Roemische Geschichte - 3. Buch -> 10. Kapitel | | | Ergebnis aus Wikix.de | | Bedeutung: verärgert sein und jemanden weit weg wünschen
Herkunft: Ein bedeutender Gegenspieler Martin Luthers, Thomas Murner (1475-1537) setzte sich satirisch mit den Missständen seiner Zeit auseinander. In der sogenannten Narrenliteratur findet sich der erste Nachweis der Redensart: jemanden dahin wünschen, wo der Pfeffer wächst. Damals kam der Pfeffer von der Malabarküste, also sozusagen vom Ende der Welt. | | Redewendungen | | | | | Seite: [1] 2 3 4 5 | |
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