| | Ergebnis aus der Aquesta Online-Bibliothek | | ...nn fuer Cassius
und Brutus, dann fuer die Triumvirn, dann fuer Antonius, endlich fuer Caesar den
Sohn; die Treue wechselt wie die Parole. Dennoch ist diesem Verhalten die
Folgerichtigkeit und Festigkeit nicht abzusprechen. Die Parteiungen, die die
herrschende Buergerschaft zerrissen, ob Republik oder Monarchie, ob Caesar oder
Antonius, gingen die abhaengigen Landschaften, vor allem die des griechischen
Ostens, in der Tat nichts an. Die Entsittlichung, die mit allem revolutionaeren
Regimentswechsel verbunden ist, die entweihende Vermengung der inneren Treue und
des aeusseren Gehorsams, kam in diesem Fall in grellster Weise zum Vorschein;
aber der Pflichterfuellung, wie sie das roemische Gemeinwesen von seinen
Untertanen beanspruchte, hatte Koenig Herodes in einer Ausdehnung genuegt,
welcher edlere und grossartigere Naturen allerdings nicht faehig gewesen sein
wuerden. Den Parthern gegenueber hat er stets, auch in bedenklichen Lagen, fest
zu den einmal erkorenen Schutzh... | Geschichte -> Theodor Mommsen -> Roemische Geschichte - 8. Buch -> 11. Kapitel - Judaea und die Juden | | | Ergebnis aus Wikix.de | | ...Drang und warmen Klang
und alle warmen Sachen.
Doch wenn die Füchse bellen sehr,
wenn´s Holz im Ofen knittert,
und um den Ofen Knecht und Herr
die Hände reibt und zittert;
Wenn Stein und Bein vor Frost zerbricht
und Teich und Zehen krachen:
Das klingt ihm gut, das haßt er nicht,
dann will er tot sich lachen.-
Sein Schloß von Eis liegt ganz hinaus
Beim Nordpol an dem Strande;
Doch hat er auch ein Sommerhaus
im lieben Schweizerlande.
Da ist er denn bald dort, bald hier;
gut Regiment zu führen;
und wenn er durchzieht, stehen wir
und sehn ihn an und frieren.
(Matthias Claudius 1740 - 1815) | Lieder -> Winterlieder | | | |
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