| ...Von marschfaehigen Truppen hatte Caesar nicht mehr als eine Legion, 5000 Mann
Infanterie und 300 Reiter, bei Ravenna, das auf der Chaussee etwa 50 deutsche
Meilen von Rom entfernt war; Pompeius zwei schwache Legionen, 7000 Mann
Infanterie und eine geringe Reiterschar, unter Appius Claudius' Befehlen bei
Luceria, von wo man, ebenfalls auf der Chaussee, ungefaehr ebensoweit nach der
Hauptstadt hatte. Die anderen Truppen Caesars, abgesehen von den rohen, noch in
der Bildung begriffenen Rekrutenabteilungen, standen zur Haelfte an der Saone
und Loire, zur Haelfte in Belgien, waehrend Pompeius' italische Reserven bereits
von allen Seiten in den Sammelplaetzen eintrafen; lange bevor auch nur die
Spitze der transalpinischen Heerhaufen Caesars in Italien einruecken konnte,
wusste hier ein weit ueberlegenes Heer bereit stehen, sie zu empfangen. Es
schien eine Torheit, mit einem Haufen von der Staerke des Catilinarischen und
augenblicklich ohne wirksame Reserve angreifend vorzugeh... |