| | Seidenmalerei und Strickwaren; Unikate aus Seide und Wolle | | Ich arbeite hauptsächlich nach Auftrag als Seidenmalerin oder Strickerin. Ich erstelle aus Seide: Schals, Tücher, Pareos, Kissen, Einstecktücher und auch Schmuck, Tagesdecken oder Wandbilder. Ich stricke Schals aus Wolle mit den verschiedensten Mustern oder Farben und Mützen/Stirnbänder für Sommer und Winter. Alles sind Unikate bzw. Einzelstücke oder in kleiner Anzahl erstellt; trotzdem preislich erschwinglich. Seide für jeden erschwinglich, passend zum Outfit oder ideal auch als Geschenk. | | | Ergebnis aus der Aquesta Online-Bibliothek | | ...e den Begebenheiten vor. Schon sah er jenen mit Charlotten verbunden, sich mit Ottilien. Man hätte ihm zu diesem Fest kein größeres Geschenk machen können. Aber wie erstaunt war Ottilie, als sie auf ihr Zimmer trat und den köstlichen kleinen Koffer auf ihrem Tische fand. Sie säumte nicht, ihn zu eröffnen. Da zeigte sich alles so schön gepackt und geordnet, daß sie es nicht auseinanderzunehmen, ja kaum zu lüften wagte. Musselin, Batist, Seide, Schals und Spitzen wetteiferten an Feinheit, Zierlichkeit und Kostbarkeit. Auch war der Schmuck nicht vergessen. Sie begriff wohl die Absicht, sie mehr als einmal vom Kopf bis auf den Fuß zu kleiden; es war aber alles so kostbar und fremd, daß sie sich‘s in Gedanken nicht zuzueignen getraute.
| Belletristik -> Goethe, Johann Wolfgang von -> Wahlverwandtschaften -> 15. Kapitel | | | | Ergebnis aus Wikix.de | | Warum faltest du die Hände
daumendrehend dir im Schoß?
Warum turnst du an die Wände
mit den Augen, seelengroß?
Warum stocherst du die Zähne,
die doch rein und schmerzlos sind?
Warum zerrst du an der Mähne
deiner Fuchsfellboa, Kind?
Warum wühlst du in der Tasche,
die dir niederhängt vom Hals?
Warum spielst du an der Masche
deines wollgestrickten Schals?
Warum schiebst du auf und nieder,
schließt und öffnest deinen Gurt?
Warum drückst du an dein Mieder
den Geburtstagsbrief von Kurt?
Warum willst du plötzlich weinen,
denkst du doch an seinen Kuß?
Warum zuckst du mit den Beinen?
Warum stampfst du mit dem Fuß?
Jetzt ergießt im Tränenstrome
wild sich die Melancholie ...
Liebes Kind, das sind Symptome
aufgelegter Hysterie.
(Erich Mühsam 1878–1934) | | Reime, Verse, Gedichte | | |
|