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4.19 Und er sagte zu ihr: Gib mir ein wenig Wasser zu trinken,
denn ich bin durstig! Da oeffnete sie den Milchschlauch, gab ihm
zu trinken und deckte ihn [wieder] zu. 4.20 Und er sagte zu
ihr: Stell dich an den Eingang des Zeltes! Und es sei [so]: Wenn
jemand kommt und dich fragt und sagt: Ist jemand hier? - dann
sage: Niemand! 4.21 Jael aber, die Frau Hebers, ergriff einen
Zeltpflock und nahm den Hammer in ihre Hand, und sie ging leise
zu ihm herein und schlug den Pflock durch seine Schlaefe, dass er
in die Erde drang - er war naemlich in tiefen Schlaf gefallen -;
da wurde er ohnmaechtig und starb. 4.22 Und siehe, als Barak
Sisera nachjagte, da ging Jael hinaus, ihm entgegen, und sagte
zu ihm: Komm, ich will dir den Mann zeigen, den du suchst! Und
er ging zu ihr hinein, und siehe, Sisera lag tot da, den Pflock
in seiner | Altes Testament -> Die Geschichtsbücher -> 07. Das Buch der Richter -> 04. Sieg Deboras und Baraks | | | Ergebnis aus der Aquesta Online-Bibliothek | | ... in die Stadt gekommen; das Stadtvolk wich scheu
auseinander, als es die vornehmen Maenner mit Stuhlbeinen und Knuetteln in den
Haenden zornigen Auges heranstuermen sah; Gracchus versuchte, von wenigen
begleitet, zu entkommen. Aber er stuerzte auf der Flucht am Abhang des Kapitols
und ward von einem der Wuetenden - Publius Satureius und Lucius Rufus stritten
sich spaeter um die Henkerehre - vor den Bildsaeulen der sieben Koenige am
Tempel der Treue durch einen Knuettelschlag auf die Schlaefe getoetet; mit ihm
dreihundert andere Maenner, keiner durch Eisenwaffen. Als es Abend geworden war,
wurden die Koerper in den Tiberfluss gestuerzt; vergebens bat Gaius, ihm die
Leiche seines Bruders zur Bestattung zu vergoennen. Solch einen Tag hatte Rom
noch nicht erlebt. Der mehr als hundertjaehrige Hader der Parteien waehrend der
ersten sozialen Krise hatte zu keiner Katastrophe gefuehrt, wie diejenige war,
mit der die zweite begann. Auch den besseren Teil der Aristokratie mochte ... | Geschichte -> Theodor Mommsen -> Roemische Geschichte - 4. Buch -> 02. Kapitel | | | |
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