| | Seite: [1] 2 3 4 5 6 7 | | | Ergebnis aus Bibel-Suche.de | | 24.1 Der HERR liess mich sehen - und siehe, zwei Koerbe Feigen
waren vor dem Tempel des HERRN aufgestellt -, nachdem
Nebukadnezar, der Koenig von Babel, Jechonja, den Sohn Jojakims,
den Koenig von Juda, und die Obersten von Juda und die Schmiede
und die Schlosser aus Jerusalem gefangen weggefuehrt und sie nach
Babel gebracht hatte. 24.2 Der eine Korb [enthielt] sehr gute
Feigen wie die Fruehfeigen und der andere Korb sehr schlechte
Feigen, die vor Schlechtigkeit nicht [mehr] gegessen werden
konnten. 24.3 Und der HERR sprach zu mir: Was siehst du,
Jeremia? Ich sagte: Feigen; die guten Feigen sind sehr gut und
die schlechten sehr schlecht, so dass sie vor | Altes Testament -> Die Prophetischen Bücher -> Der Prophet Jeremia | | | Ergebnis aus der Aquesta Online-Bibliothek | | ...ehr in tragischem Sinne. Es
ist daher gewiß ein Mißverständnis des Tragischen,
wenn unsre Zeit dahin strebt, das Verhängnis sich in
lauter Individualität und Subjektivität umwandeln zu
lassen. Von des Helden Vorzeit will man weiter
nichts wissen; sein ganzes Leben wälzt man ihm, als
seine persönliche That, auf die eignen Schultern,
macht ihn für alles verantwortlich, wodurch denn
auch seine ästhetische Schuld in eine ethische verwandelt
wird. Indem der tragische Held in seiner Schlechtigkeit
dargestellt wird, wird der eigentliche tragische
Gegenstand das Schlechte, das Böse; dieses hat aber
kein ästhetisches Interesse, und Sünde ist kein ästhetisches
Element. Fragen wir nach dem tieferen Grunde
dieses mißverstandenen Strebens, so liegt er in der
unserm Zeitalter innewohnenden Tendenz zum Komischen.
Das Komische liegt gerade in der Isolierung.
Will man nun, innerhalb der Schranken der letztern,
das Tragische geltendmachen, so bekommt man das
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