| ...tten sie nach abgeschlossenem Frieden in
Gemeinschaft mit den Brettiern sich daran gemacht, eine nach der anderen zu
bezwingen. Die Thuriner, wiederholt angegriffen von dem Feldherrn der Lucaner,
Stenius Statilius, und aufs aeusserste bedraengt, wandten sich, ganz wie einst
die Kampaner die Hilfe Roms gegen die Samniten in Anspruch genommen hatten und
ohne Zweifel um den gleichen Preis ihrer Freiheit und Selbstaendigkeit, mit der
Bitte um Beistand gegen die Lucaner an den roemischen Senat. Da das Buendnis mit
diesen durch die Anlage der Festung Venusia fuer Rom entbehrlich geworden war,
gewaehrten die Roemer das Begehren der Thuriner und geboten ihren Bundesfreunden
von der Stadt, die sich den Roemern ergeben habe, abzulassen. Die Lucaner und
Brettier, also von den maechtigeren Verbuendeten betrogen um den Anteil an der
gemeinschaftlichen Beute, knuepften Verhandlungen an mit der samnitisch-
tarentinischen Oppositionspartei, um eine neue Koalition der Italiker zustan... |