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gegangen war, steht der Bosporus unmittelbar unter Konstantinopel.
^67 Noch im Jahre 366 war der Bosporus in roemischem Besitz (Amm. 26, 10,
6); bald nachher muessen die Griechen am Nordufer des Schwarzen Meeres sich
selbst ueberlassen worden sein, bis dann Justinian die Halbinsel wieder besetzte
(Prok. Goth. 4, 5). In der Zwischenzeit ging Pantikapaeon in den Hunnenstuermen
zugrunde.
^68 Die Muenzen der Stadt Chersonesos aus der Kaiserzeit haben die
Aufschrift CHerson/e/soy eleytheras, einmal sogar basileyo?s/e/s, und weder
Koenigs- noch Kaisernamen oder Kopf (A. v. Sauet in Zeitschrift fuer Numismatik
1, 1874, S. 27; 4, 1877, S. 273). Die Unabhaengigkeit der Stadt dokumentiert
sich auch darin, dass sie nicht minder als die Koenige des Bosporus in Gold
muenzt. Da die Aera der Stadt richtig auf das Jahr 36 v. Chr. bestimmt scheint
(CIG 8621), in welchem ihr, vermutlich von Antonius, die Freiheit verliehen
ward, so ist die vom Jahre 109 datierte Goldmuen... |