| ...r Wendung des Flusses gegen das Meer. In diesem
Strich von etwa 20 bis 25 deutschen Meilen Laenge stehen heute noch die Ruinen
von gegen hundert Ortschaften, ganze noch erkennbare Strassen, die Gebaeude, mit
Ausnahme der Daecher, ausgefuehrt in massivem Steinbau, die Wohnhaeuser von
Saeulenhallen umgeben, mit Galerien und Balkonen geschmueckt, Fenster und
Portale reich und oft geschmackvoll dekoriert mit Steinarabesken, dazu Garten-
und Badeanlagen, Wirtschaftsraeume im Erdgeschoss, Staelle, in den Felsen
gehauene Wein- und Oelpressen ^21, auch grosse, ebenfalls in den Felsen gehauene
Grabkammern mit Sarkophagen gefuellt und mit saeulengeschmueckten Eingaengen.
Spuren oeffentlichen Lebens begegnen nirgends; es sind die Landwohnungen der
Kaufleute und der Industriellen von Apameia und Antiocheia, deren gesicherter
Wohlstand und solider Lebensgenuss aus diesen Truemmern spricht. Es gehoeren
diese Ansiedlungen voellig gleichfoermigen Charakters durchaus der spaeten
Kais... |