| | Seite: [1] 2 3 4 | | | Ergebnis aus Bibel-Suche.de | | ...e Bollwerk und Mauer in
Trauer; zusammen schwanden sie dahin.
2.9 Eingesunken in die Erde sind ihre Tore, zerstoert und
zerschlagen hat er ihre Riegel. Ihr Koenig und ihre Obersten sind
unter den Nationen, es gibt kein Gesetz mehr. Auch ihre
Propheten erhalten kein Gesicht von dem HERRN.
2.10 Schweigend sitzen auf der Erde die Aeltesten der Tochter
Zion; sie haben Staub auf ihr Haupt geworfen, Sacktuch sich
umgeguertet; die Jungfrauen Jerusalems senken ihr Haupt zur Erde.
2.11 In Traenen vergehen meine Augen, mein Inneres glueht, meine
Leber hat sich zur Erde ergossen wegen des Zusammenbruchs der
Tochter meines Volkes, weil Kind und Saeugling auf den Plaetzen
der Stadt verschmachten.
2.12 Zu ihren Muettern sagen sie: `Wo ist Brot und Wein?,
waehrend sie wie toedlich Verwundete verschmachten auf den Plaetzen
der Stadt, waehrend ihre Seele sich ergiesst in den Schoss ihrer
Muetter.
2.13 Womit soll ich dir aufhelfen, womit dich vergleichen,
Tochter Jerusalem? Was soll... | Altes Testament -> Die Prophetischen Bücher -> Die Klagelieder | | | Ergebnis aus der Aquesta Online-Bibliothek | | ...oerte
oder auch nur las, fortgerissen ward von dem brausenden Sturm seiner Worte.
Dennoch, sosehr er der Rede Meister war, bemeisterte nicht selten ihn selber der
Zorn, so dass dem glaenzenden Sprecher die Rede truebe oder stockend floss. Es
ist das treue Abbild seines politischen Tuns und Leidens. In Gaius' Wesen ist
keine Ader von der Art seines Bruders, von jener etwas sentimentalen und gar
sehr kurzsichtigen und unklaren Gutmuetigkeit, die den politischen Gegner mit
Bitten und Traenen umstimmen moechte; mit voller Sicherheit betrat er den Weg
der Revolution und strebte er nach dem Ziel der Rache. "Auch mir", schrieb ihm
seine Mutter, "scheint nichts schoener und herrlicher, als dem Feinde zu
vergelten, wofern dies geschehen kann, ohne dass das Vaterland zugrunde geht.
Ist aber dies nicht moeglich, da moegen unsere Feinde bestehen und bleiben, was.
sie sind, tausendmal lieber, als dass das Vaterland verderbe." Cornelia kannte
ihren Sohn; sein Glaubensbekenntnis wa... | Geschichte -> Theodor Mommsen -> Roemische Geschichte - 4. Buch -> 03. Kapitel | | | | | Seite: [1] 2 3 4 | |
|